Unterstützen Sie Interkultura und ugandische Projektpartner

In solidarischer Partnerschaft wurden angesichts der Corona-Krise Akuthilfe- und Präventionsprogramme entwickelt. Ein großer Erfolg in der aktuell schwierigen Situation sind die seit Jahren geförderten Peer-Education-Projekte im Gesundheits- und Umweltbereich. So konnten zahlreiche Partnerorganisation rasch mit trainierten Jugendlichen und Ex-Street-Kids Sensibilisierungs- und Aufklärungskampagnen in ihren Communities starten. Ein Newsletter aus dem Frühjahr 2019 mit Informationen zu unserer Peer-Arbeit ist hier zu finden.

Mit großer Unterstützung von human aktiv e.V. können nun weitere Jugendliche u.a. von Mlisada, Gloneva und GoGirl zu Gesundheits-Scouts trainiert werden und begleitet von Sozial- und Gesundheitsarbeiter*innen Präventionskampagnen starten sowie selbst hergestellte Seifen und Masken aus Frauenwerkstätten verteilen.
Wir benötigen dafür auch Ihre Unterstützung!





Die bereits gefassten Pläne von Interkultura und seinen ugandischen Partnerorganisationen hat die Corona-Pandemie für dieses Jahr weithin verändert: Das Natur-, Artenschutz- und Safari-Scouts-Programm mit Ex-Street-Kids kann nicht wie geplant schon im Frühjahr 2020 starten. Ein Ernährungs- und Farming-Scout-Programm mit Mlisada wird es vrs. erst 2021 geben können. Dennoch unterstützt Interkultura solidarisch derzeit weiterhin u.a. ein Mädchen- und Frauen-Programm der ugandischen Partnerorganisation GoGirl in Masaka – mehr dazu lesen Sie in unserem Newsletter Herbst/Winter 2019 – und Empowerment-Programme für junge Menschen im Slum von Namuwongo sowie in Jugendgefängnissen in Kampala.

Wir können die Finanzierung laufender und geplanter Maßnahmen wie die Empowerment- und Scouts-Projekte nur mit Hilfe Ihres Vertrauens sowie Ihrer Unterstützung durch Spenden bewältigen. Daher hoffen wir, dass Sie unser ehrenamtliches Engagement und unsere Erfolge der fast 40-jährigen Solidaritäts- und Projektarbeit in Uganda wertschätzen und wir bei allen Krisen und Kriegen in der Welt Ihre Unterstützung gewinnen können.
Hierfür bereits im Voraus ein sehr „Herzlicher Dank“ und ein „Solidarischer Gruß“!

Zum aktuellen Newsletter Frühjahr 2020 gelangen Sie hier.

Wir wünschen Ihnen und Euch einen erwärmenden Frühling und Gesundheit!

Walter Franken und Marc Stefaniak

Peer-Health-Education- und Gesundheitsprogramm für Straßenkinder in Kampala 2019

Mit einer lokalen Partnerorganisation in Kampala/Uganda werden SozialarbeiterInnen junge Menschen, unter ihnen Ex-/Street-Kids und School-Dropouts, zu Gesundheits-Scouts ausbilden – so werden sie zu selbstständigen Akteuren! Denn sie werden, begleitet von SozialarbeiterInnen und Gesundheitshelfern, Gleichaltrige auf den Straßen, in den Slums, in den Jugendgefängnissen sowie in den Schulen in und um Kampala zu Gesundheitsthemen sensibilisieren. Junge Menschen, denen jeder Zugang zu basismedizinischer und psychosozialer Versorgung und Beratung von Staats wegen fehlt, werden so niederschwellig angesprochen. Jene ohne sozialen oder ideellen Halt werden möglichst in das Kinder- und Jugendschutzprogramm der lokalen Partnerorganisation integriert und von dort aus in ein geordneteres Leben mit einer sozialen Perspektive begleitet. Im Kinder- und Jugendschutzzentrum des Projektpartners können die Kids basismedizinische Versorgung und individuelle Beratung erhalten sowie in sinnstiftende Freizeit-, Einkommens-, Qualifizierungs- und Educational-Training-Projekte aufgenommen werden. Zudem befindet sich ein kultursensitives therapeutisches Konzept mit körper-/gestalttherapeutischen Elementen und Ohrakupunktur-Programm in Aufbau.

Der Arbeitskreis für Entwicklungspolitik und Selbstbesteuerung e. V. sowie die Aktion Selbstbesteuerung e.V. fördern das Gesundheits-Scouts- und Health-Education-Programm.

MLISADA – Music, Life Skills And Destitution Alleviation

Wer ist der Projektpartner MLISADA?

Ein Waisenhaus in Kampala/Uganda wird von MLISADA seit 1996 geführt. Von Beginn an war die kreative Beschäftigung und Aufarbeitung von Erlebtem wesentliches Element eines Konzeptes, das u.a. durch Christopher J. Kawalcyzk Unterstützung fand. Es entstand in der weiteren Geschichte u.a. eine Brass-Band, die durch regelmäßige Konzerttätigkeit Gelder für Projekte des Vereins sammelt und so u.a. den Bau eines weiteren Gebäudes mitfinanzieren konnte – das Waisenhaus verfügt heute über circa 150 Wohnplätze. Junge Menschen finden hier Schutz, darüber hinaus ist MLISADA zur Anlaufstelle für junge Menschen aus Problemmilieus geworden. Neben kreativen Angeboten bietet MLISADA auch Schul- sowie Berufsausbildung für junge Menschen an. Die Tätigkeiten des Vereins finanzieren sich ausschließlich aus Spenden.
MLISADA Organization

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Das MLISADA Waisenhaus wurde 1996 von acht Straßenkindern mit dem Traum der Gründung einer eigenen Brass-Band gestartet. MLISADA suchte Hilfe und Finanzierung von zahlreichen Organisationen, bis ein Helfer aus Deutschland die Gruppe mit den ersten Instrumenten versorgte – der Traum begann, wahr zu werden.

Seit dieser Zeit ist MLISADA immens gewachsen, sowohl von der Anzahl der Kinder als auch von der Kapazität.

„Dank Geldern aus den Vorstellungen und vielen großzügigen Spendern haben wir jetzt ein neues Zuhause, das John Dickens House, das mehr als 75 Kindern Schutz bietet und insgesamt 150 Kindern dient. Unser Haus bietet täglich Zuflucht, hier können die Kinder an Musikunterricht und Akrobatik teilnehmen.”

 

Leben auf den Straßen in Uganda

Die Mehrheit der Straßenkinder in Uganda lebt in Kampala, wo sie abhängig sind von Betteln, Kriminalität, Prostitution und Drogen, um zu überleben. Diese Kinder sind vielen Gefahren ausgesetzt, einschließlich HIV-AIDS und Unterernährung, die sogar zum Tod führt.

 

Brass Band – Musik als Rettung!

Wir begannen als kleine Blaskapelle im Jahr 1996 und es ist noch immer die wichtigste Einnahmequelle für unser Haus. Heute haben wir mehr als hundert Auftritte im Jahr, was uns erlaubt, unsere anderen Aktivitäten wie Akrobatik, kulturelle Tänze und Fußball fördern zu können.

Sponsoren haben es uns ermöglicht, Schüler zur Kampala Music School zu schicken und heute können die meisten unserer Kinder Musiktheorie lesen und interpretieren.

 

Die MLISADA Brass Band benötigt immer Musikinstrumente. Wenn Sie irgendein Blasinstrument oder Zubehör haben, das Sie spenden möchten – es wird im vollen Umfang genutzt werden.

“MLISADA hat immer auf die harte Arbeit unserer Band gebaut.”

Video: Production: © Cams&Grips, Director: Martin Vansteenkiste, Camera: Patrick Verstraete

 

Akrobatik

Das MLISADA Akrobatik-Team entwickelte sich zu einem wichtigen Teil unserer Performance-Gruppe. Akrobatik hilft unseren Schülern in vielen Bereichen, einschließlich körperlicher Fitness, Koordination und Teamarbeit. Das Akrobatik-Team lernt kontinuierlich dazu und erweitert unsere Performances um noch mehr spannende Elemente.

 

Kulturgruppe

Die MLISADA Kultur-Gruppe wächst von Tag zu Tag. Den meisten unserer Mädchen macht das Lernen der traditionellen afrikanischen Tänze viel Spaß, und die Tänze haben sich zu einem beliebten Bestandteil unserer Liveauftritte entwickelt.

 

Schulprogramm

INTERKULTURA unterstützt MLISADAs Life-Skill-, Schul-und Familienzusammenführungsprogramme.

 

 

 

 

 

Wenn Sie Interesse haben, MLISADA zu besuchen und mit uns zu arbeiten, setzen Sie sich bitte mit unserer Partner Organisation INTERKULTURA e.V. in Verbindung oder kontaktieren Sie uns über unsere Website.

 

Kunst und Kunsthandwerk

Kunst und Handwerk sind ein wichtiger Teil unserer Organisation. Unter den vielen Fähigkeiten, die wir den Kindern vermitteln, lernen sie Perlen aufzuziehen, Handtaschen, Weihnachtskarten, Armreifen, Zeichnungen und T-Shirts zu gestalten. Dies gibt ihnen die Möglichkeit, ein kleines Einkommen zu generieren, um außerhalb des Hauses unabhängig zu werden.

Kunsthandwerk Kampala, Uganda

Wir verkaufen diese Produkte bei unseren Konzerten. Eine Auswahl unserer Produkte können Sie auch direkt im Online Shop von CAFE JAMBO bestellen, geben Sie bei Ihrer Bestellung als Stichwort bitte „INTERKULTURA“ an. Die erwirtschafteten Erträge unterstützen direkt die Kinder im MLISADA Zentrum in Kampala.

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